In eigener Sache

Lucius Poblicius und die große Kirche gegenüber von McDonald's - Ein Beitrag zur Blogparade: "Mein Kulturblick!“ #KultBlick

Köln, museum, Dom, Gotik, Roncalliplatz
Roncalliplatz mit Dom und dem Römisch-Germanischen Museum (Foto: R. Arentz)

Da ruft ein archäologisches Museum zur Blogparade auf und bisher ist kein Beitrag aus der Feder eines Archäologen/einer Archäologin bzw. einer Institution dabei. Das ändere ich jetzt mal. Mein #kultblick ist - wie kann es anders sein - ein archäologischer.  Als ich den Aufruf zur Blogparade las, kamen mir spontan Kindheitserlebnisse in den Sinn, die meinen Blick auf Kultur, sprich: Archäologie entscheidend geprägt haben. Dabei spielen mein Vater, die Stadt Köln mit ihrer berühmten "großen Kirche gegenüber von Mc Donald's"  und das Römisch-Germanische Museum eine zentrale Rolle. In diesem Beitrag geht es um den gerade entdeckten Blick auf Kultur und um das, was das Erwachsen werden und Professionalisierung der Perspektive verändert hat. Es geht also um Entdecktes, Verlorenes, Wiedergefundenes oder Gewandeltes.

 

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Traum und Mythos - Der Beginn von ArchaeoZeit

Eine ausgeschlafene Idee. (Foto: Wokandapix via pixabay.de, Lizenz: CC0)
Eine ausgeschlafene Idee. (Foto: Wokandapix via pixabay.de, Lizenz: CC0)

Wer etwas auf sich hält, pflegt einen Gründungsmythos: Rom hat Romulus und Remus, Karthago hat Dido und das Rinderfell, Apple Steve Jobs und eine Garage und Facebook einen liebeskummergeplagten Nerd. Und ArchæoZeit? Es beginnt mit einem Traum und mir. In einer lauen Sommernacht des Jahres 2015 träumte ich (kein Witz!), dass ich eine Firma für archäologische Dienstleistungen gründe. Auch der Name und der Slogan wurden mir von Hypnos und seinen Kindern, den Göttern des Traums praktischerweise gleich mitgeliefert: "ArchæoZeit" und "Wir haben Zeit für Archäologie". Frisch erwacht stürzte ich zum Computer, um den Namen zu googeln. Der könnte ja schon anderweitig vergeben sein: Negativ! Also positiv für mich. Auch die Suche in den Datenbanken des Patentamtes München und des Handelsregisters ergab keinen Hinweis. Der Name ist also frei.  Das "Wir" im Slogan ist übrigens in die Zukunft gedacht. Eventuell gibt es irgendwann auch mal Mitarbeiter, sofern meine Firma so erfolgreich wird wie Rom, Karthago (nun ja: zeitweise), Apple und Facebook. Always think big ! ;-)

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